pm1Im Jahr 2016 gibt es viele Dinge, die man sich vor einiger Zeit noch nicht hätte erträumen lassen können. Dabei gibt es natürlich positive sowie negative Dinge und eben solche, bei denen man nicht klar sagen kann, um welche Kategorie es sich dabei handelt. Das Internet bietet natürlich viele Möglichkeiten, die es früher nicht gegeben hat. So musste man beispielsweise noch immer in eine Bar oder auf irgendwelche Veranstaltungen gehen, um eine Frau kennenzulernen. Heute geht man einfach online und kann dann zwischen 100 Apps und Internetseiten entscheiden, wo man seine „Traumfrau“ oder seinen „Traummann“kennen lernen möchte. Allen voran geht natürlich Facebook. Wer im echten Leben nicht den Mut hat, einen anderen anzusprechen, der kann hier schnell den „Hinzufügen“-Button drücken und schon kann man virtuell eine Nachricht schreiben und hoffen, dass man eine Antwort bekommt. Doch selbst diese Variante ist einigen in der heutigen Zeit schon zu aufwändig. So gibt es seit einigen Jahren Apps wie Tinder oder Lovoo, bei denen man innerhalb von Sekunden entscheiden kann, ob jemand anders ein potenzieller Partner sein könnte oder nicht. Tinder treibt es dabei auf die Spitze, denn hier kann man durch Menschen in der eigenen Umgebung „scrollen“ und sagt damit quasi in einer Sekunde „du gefällst mir“ oder „du gefällst mir nicht“. Kritiker sagen dazu, dass man natürlich nur auf das Äußere achtet. Kein Wunder, dass Tinder schon länger als „Sex-App“ verrufen ist, denn viele suchen hier einfach ohne großen Aufwand die nächste schnelle Nummer und sind überhaupt nicht daran interessiert, den anderen User etwas genauer kennen zulernen. Durch diese Verhaltensweise stumpfen viele Menschen etwas ab und verlieren den Bezug zu den ursprünglichen Werten einer Beziehung. Den chronischen Singles gefällt diese Entwicklung natürlich, doch wer ernsthaft an einer Beziehung interessiert ist wird schnell merken, dass viele Menschen heutzutage etwas „vorbelastet“ sind, und sich vielleicht hier und da etwas zu viel ausgetobt haben. Selbst die Macher bzw. Hersteller von Potenzmitteln befürworten die Entwicklung von Tinder und Co. denn aufgrund der oft wechselnden Sexualpartner bestimmter Personen kann es sein, dass diese auf Potenzmittel zurückgreift, ohne dass er wirkliche Probleme mit der Erektion hat, sondern einfach nur, weil er einen gesteigerten Bedarf hat. So kann man beispielsweise mit Potenzan Ultra bist zu 4 Stunden lang Spaß haben, was ein „normaler“ Mensch im Zweifel nicht unbedingt schaffen kann. Allgemein sollte man es aber mit solchen Apps nicht übertreiben, denn am Ende des Tages wollen die meisten Menschen früher oder später eine richtige Beziehung und dann darf man sich nicht wundern, wenn es einen potenziellen Partner abschreckt, wenn man vorher mit einer Vielzahl von Menschen sexuellen Kontakt hatte.